Betriebliches Mobilitätsmanagement

Fa. Bosch: CityLink/©faktum_Jürgen Bach

 

 

Die Firma Bosch organisiert für ihre Beschäftigten den „CityLink“ von der Stuttgarter Innenstadt zum Bosch-Campus in Renningen-Malmsheim.

 

 

Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) ist ein effektives Instrument für Unternehmen und ihre Beschäftigten, um standortbezogene Mobilität effizient, umwelt- und sozialverträglich zu gestalten. Es umfasst alle von einem Unternehmen ausgehenden Verkehre:

  • Wege der Beschäftigten von und zur Arbeit (Pendelnde)
  • Dienstreisen, Verkehre zwischen verschiedenen Betriebsstandorten
  • Besucherinnen- und Kundenverkehre und
  • den Fuhrpark.

Alle Maßnahmen zielen darauf ab:

  • die Erreichbarkeit des Unternehmensstandortes zu verbessern,
  • die Zufriedenheit und Gesundheit der Beschäftigten zu fördern,
  • Kosten einzusparen, bspw. durch die Reduktion von Parkflächen und Treibstoff,
  • die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern,
  • Umweltbelastungen zu reduzieren und damit
  • die Nachhaltigkeit des Unternehmens oder der Einrichtung zu verbessern.

Für den effizienten Einstieg in ein nachhaltiges Mobilitätsmanagament, organisiert die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) ein regionales BMM-Impulsprogramm mit Erstberatungen und einer firmenübergreifenden Workshopreihe für Arbeitgeber*innen aus der Region Stuttgart.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer des BMM-Impulsprogramms und auf unserer Webseite des BMM-Impulsprogramms.

Kontakt:

Für die Anmeldung zur Prgrammrunde 2023 oder weitere Fragen wenden Sie sich gerne an: alexandra.bading@region-stuttgart.de

 

Nachhaltige Mobilität bei ©Trelleborg

Bei der Umsetzung eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements im Betrieb geht es insbesondere um das Mobilitätsverhalten, die Gewohnheiten und Routinen der Beschäftigten. Ziel ist es, die Verkehrsmittelwahl in Richtung Umweltverbund – ÖPNV, Rad- und Fußverkehr – oder Sharing von (elektrischen) Pkw zu verschieben. Auch neue, flexible Arbeitsformen wie das mobile Arbeiten im Homeoffice oder im wohnortnahen Coworking-Center können wesentlich zur Verkehrsvermeidung beitragen.
Im Vordergrund stehen Veränderung von Rahmenbedingungen und von Anreizsystemen (Push- und Pullfaktoren).

 

Bildinfo: Das Team CO2-Fußabdruck der LBBW, engagiert sich bei der LBBW für den Klimaschutz.

Mobilitätsbeauftragte und Mobilitätsteams in Unternehmen entwickeln betriebsspezifische Mobilitätskonzepte mit zielgruppengerechten, verkehrsmittelübergreifenden Mobilitätsangeboten, um die individuellen Mobilitätsbedürfnisse der Beschäftigten abzudecken.

–> Für jeden Weg / Fahrtzweck das optimale Verkehrsmittel

Dabei gilt es, passgenaue Lösungen aus einem breiten Spektrum möglicher Maßnahmen zu entwickeln:

  • Mobilitätsberatung für (neue) Beschäftigte
  • Förderung des ÖPNV (Firmenticket),
  • Dienstfahrräder, Fahrradabstellanlagen, Duschen, Radservice
  • Neue Arbeitswelten (Homeoffice, Coworking)
  • Förderung von Fahrgemeinschaften
  • Parkraumbewirtschaftung/Stellplatzmanagement
  • Nachhaltige Dienstwagenrichtlinie, Richtlinien für Dienstreisen
  • (Corporate) Carsharing / effizientes Flottenmanagement
  • Bereitstellung von elektrische Ladeinfrastruktur
  • Für Gäste/Kunden: Online Informationen zur Anreise

 

Foto: ©M-vbaleha/Fotolia.com

Weitere Informationen zum betrieblichem Mobilitätsmanagement:

  • Webseite des bundesgeförderten Programms „mobil gewinnt“ (Beispiele, Kurzfilm, WIKI),
  • Webseite des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg, Förderprogramm B2MM – Betriebliches und behördliches Mobilitätsmanagement
  • Webseite der IHK Region Stuttgart (Praxisleitfaden,Weiterbildungsangebote).