Forschungs- und Entwicklungsprojekte

VENAMOVerkehrsentlastung durch neue Arbeitsformen und Mobilitätstechnologien (BMBF)

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt VENAMO will neue Wege zur Verkehrsentlastung in der Region Stuttgart ausprobieren. Durch die Unterstützung und Beteiligung von Kommunen und Unternehmen aus der Region Stuttgart sollen die Potenziale neuer Arbeitsformen und Mobilitätstechnologien ermittelt und in Pilotprojekten umgesetzt werden.

Vorhaben und Partner

Zahlreiche Verkehrssysteme deutscher Metropolregionen stehen vor dem Kollaps.
Die Region Stuttgart ist aufgrund wirtschafts-, siedlungs- und verkehrsstruktureller Bedingungen besonders betroffen. Da in der Region an einem Werktag 40 Prozent der Verkehrsleistung durch Berufsverkehr verursacht wird, kann eine Verhaltensänderung bei berufsbezogenen Wegen einen Beitrag zu messbar weniger Verkehr und zu einer nachhaltigeren urbanen Mobilität in der Region Stuttgart leisten.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt VENAMO will neue Wege zur Verkehrsentlastung in der Region Stuttgart erproben. Das Projekt geht der Frage nach, inwieweit durch raum-zeitlich flexible Arbeit und ein verändertes Mobilitätsverhalten bei arbeitsbezogenen Wegen (einschließlich der Nutzung neuer Mobilitätstechnologien) Verkehrsentlastungseffekte erzielt werden können und – falls dies der Fall ist – welche Gestaltungsmöglichkeiten kommunalen Akteuren aus Verkehrs- und Stadtplanung zur Verfügung gestellt werden können.

Durch die Unterstützung und Beteiligung von Kommunen und Unternehmen aus der Region Stuttgart sollen die Potenziale neuer Arbeitsformen und Mobilitätstechnologien für die Region ermittelt und in Pilotprojekten umgesetzt werden. Folgende Institutionen sind als Partner in das Projektvorhaben eingebunden:

  • Zeppelin Universität, Lehrstuhl für Sozioökonomik (Lead Partner)
  • ZIRIUS – Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (Universität Stuttgart)
  • KIT (Karlsruher Institut für Technologie)
  • Verband Region Stuttgart
  • Balluff GmbH
  • Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (assoziierter Partner)

 

Reallabor Mikromobilität – Nachhaltige Mobilitätslösungen für die Stadt von morgen“ (BMBF, MobilitätsWerkStadt 2025)

Die Stadtverwaltung Schorndorf wird gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung Lösungen für die Mobilität der Zukunft erarbeiten. Ziel ist es, in einer ersten Projektphase Substitutionspotenziale für innerstädtische Pkw-Fahrten durch den Einsatz von e-Scootern, Verleihrädern und –pedelecs sowie anderen Formen der Mikromobilität zu erörtern und in einer zweiten Projektphase im Realbetrieb zu validieren.

Vorhaben und Partner

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens durch Individualfahrten mit dem Pkw und den damit einhergehenden ökologischen, ökonomischen und sozialen negativen Folgen hat die Stadt Schorndorf einen hohen Bedarf an neuen nachhaltigen Mobilitätslösungen.

Der Einsatz von Mikromobilen könnte eine zukunftsweisende Maßnahme sein, denn diese lassen sich nicht nur mit anderen Verkehrsmitteln intelligent vernetzen sondern bieten das Potenzial, den individuellen Mobilitätsanforderungen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Ziel des Projekts ist es, in einem partizipativen, transdisziplinären Planungsprozess das Reallabor Mikromobilität zu entwickeln. Hierbei bietet sich die einmalige Chance, dieses Reallabor in die Erschließung eines neuen Stadtquartiers miteinfließen zu lassen und langfristig zu etablieren.

Als Erweiterung und Ergänzung des Verkehrsentwicklungsplans 2017 sollen in diesem Projektvorhaben Substitutionspotenziale für innerstädtische Pkw-Fahrten durch den Einsatz von e-Scootern, Verleihrädern und –pedelecs und andere Formen der Mikromobilität untersucht und in einer zweiten Phase im Realbetrieb validiert werden. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme der Mobilitätsbedarfe, neuer technologischer Ansätze der Mikromobilität und aktuellen sowie zukünftigen Mobilitätsdienstleistungen wird in einer Open Space Konferenz die Basis für die Entwicklung möglicher Mobilitätsszenarien im Quartier gelegt. In interaktiven Kleingruppen mit Experten und Expertinnen, Bürgern und Bürgerinnen sowie Interessenvertretern und Interessenvertreterinnen werden die Szenarien vertieft und ausdifferenziert und gemeinsam mittels sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeitskriterien bewertet.

Projektpartner sind:

Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt e.V., e-mobil BW GmbH, Lokale Agenda Schorndorf – Gruppe Verkehr, RegioRad Stuttgart, SG Schorndorf 1846 e.V., Stadt Stuttgart, Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, Yorks – FELE GmbH & Co. KG.