Gute Praxis

Robert Bosch GmbH: Der CityLink hat sich bewährt

Foto: factum/Jürgen Bach

Info zum Foto: Renningen – Bosch hat nun eine direkte Busverbindung zwischen der Stuttgarter Innenstadt und dem Bosch-Campus in Renningen-Malmsheim.

Der Autozulieferer Bosch testet am Forschungscampus Renningen seit knapp einem Jahr ein neues Mobilitätsangebot: Eine Art Werkbus, der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stuttgarter Innenstadt abholt und auf direktem Weg zum Standort bringt. Von den Beschäftigten wird der „CityLink“ seither rege genutzt, weshalb die Pilotphase nun bis April 2020 verlängert wurde. Im Doppelinterview erklären Andrea Lanno und Dr. Jürgen Groß, wie die Idee entstanden ist, wo die Vorteile liegen und wie es weitergehen wird. Weiterlesen

 

Betriebliches Mobilitätsmanagement bei Trelleborg: Ein Reigen an Anreizen

Foto: Firmenstandort im Synergiepark / Trelleborg

Der Dichtungsspezialist Trelleborg hat ein nachhaltiges Mobilitätskonzept entwickelt, um seinen Beschäftigten flexible Alternativen für den Arbeitsweg zu eröffnen. Wer umweltfreundlich pendelt und auf Bus, Bahn oder das Fahrrad umsteigt, wird mit einem Zuschuss belohnt. Zwischenzeitlich verzichten knapp 20 Prozent der Mitarbeiter auf das Auto. Weiterlesen

 

Elektromobilität ist Trumpf

Foto: Stromtankstelle/TRUMPF Gruppe

Das Ditzinger Industrieunternehmen TRUMPF hat Anfang des Jahres eine der bundesweit größten Elektrotankstellen im firmeneigenen Parkhaus in Betrieb genommen. Die Mitarbeiter können seither an fast 90 Ladestationen ihre Stromer tanken – und das günstiger als Zuhause. Steigt der Bedarf an, kann die Kapazität auf bis zu 400 Stationen ausgebaut werden. Weiterlesen

 

Innovationsprojekte im regionalen Kofinanzierungsprogramm „Modellregion für nachhaltige Mobilität, Laufzeit: 2012 – 2022

Überbetriebliches Mobilitätsmanagement in der Weststadt Ludwigsburg


Foto: Fahrradparkhaus Ludwigsburg/Dietmar Strauß

Die Stadtverwaltung Ludwigsburg setzt in ihrem Fachbereich Nachhaltige Mobilität auf den Aufbau eines überbetrieblichen Mobilitätsmanagements am Gewerbestandort Weststadt. Ziel des Modellvorhabens ist die bessere Erreichbarkeit des Standorts für alle Zielgruppen, wobei alle Verkehrsträger eingebunden werden sollen. Gleichzeitig sollen die Aufenthaltsqualität verbessert und der Parksuchverkehr reduziert werden. Hierfür setzt die Stadt auf eine firmenübergreifende Workshopreihe am Gewerbestandort Weststadt zur Entwicklung von Maßnahmen eines gemeinsamen, efffizienten und nachhaltigen Mobilitätsmanagements, auf den Aufbau weiterer RegioRad-Verleihstationen sowie auf eine firmenübergreifende, webbasierte Infomations- und Kommunkationsplattform im Quartier.

 

Die Flächendeckendes e-Carsharing im Landkreis Göppingen

Foto: WRS/Reiner Pfisterer

Info zum Foto: Armin Schelian, Vertriebleiter beim Albwerk in Geislingen und Bernd Rößner, Bürgermeister der Gemeinde Kuchen beim Laden des eCarsharing-Autos in Kuchen.

Im Landkreis Göppingen,wird mit Kofinanzierungsmitteln der Region Stuttgatr von knapp 500.000 Euro ein flächendeckendes free-floating E-Carsharing aufbaut. Es soll vor allem im ländlich geprägten Raum des Landkreises den ÖPNV unterstützen. Die Mittel werden sowohl für das Leasing von Elektroautos, als auch für den Aufbau von Ladeinfrastruktur eingesetzt. Kooperationspartner ist dabei zum einen der Carsharing-Anbieter Deer, eine Tochtergesellschaft der Energie Calw GmbH. Der Dritte im Bunde ist der Geislinger Energieversorger Albwerk, der sich als Infrastrukturunternehmenschon lange und intensiv mit der Frage beschäftigt, wie man den ländlichen Raum im Sinne der Bevölkerung besser erschließen kann, etwa durch den Ausbau von Ladeinfrastruktur, so Armin Schelian, Vertriebsleiter und zuständig für die Entwicklung von Elektromobiliätsangeboten beim Albwerk. Das neue Konzept folgt einem halbstationären Free-Floating-System, was zunächst bedeutet, dass das gemietete E-Mobil nicht an den Abfahrtspunkt zurückgebracht werden muss. Und bezahlt wird am Ende nur die tatsächliche Nutzungsdauer.

„Gerade im ländlichen Raum, in dem der öffentliche Nahverkehr keine so tragende Rolle spielt, ist flächendeckendes Carsharing ein guter Weg, flexible Formen von Mobilität zu etablieren“, betont Armin Schelian. „Das ist ein wichtiger Schritt für die künftige Entwicklung von Regionen, die sich ja zeitgemäß entwickeln und lebenswert sein sollen.“

Auch Bernd Rößner, der als Bürgermeister der Gemeinde Kuchen das Carsharing-System als einer der ersten eingeführt hat, sieht in dem System einiges an Potenzial, weil es nicht nur aus ökologischer Sicht gut sei, sondern dabei auch die Ökonomie stimme, wie er betont. „Ein solches System funktioniert dauerhaft nur“, sagt er, „wenn am Ende keine roten Zahlen stehen.“ Durch die Ankermiete seitens der Gemeinde habe der Anbieter an vier Tagen in der Woche garantierte Einnahmen. „Nur so rechnet sich das Ganze“, sagt Rößner. Die Auslastung solcher Angebote auf dem Land sei einfach nicht so groß wie in der Stadt. Auf diese Art habe man aber Zeit, dass sich das Nutzungsverhalten ändere und die Nachfrage steige.

 

Die Staatstheater Stuttgart entwickeln eine nachhaltige Mobilitätsstrategie

Foto: Staatstheater Stuttgart/Christoph Schmidt

Info zum Foto: 24.01.2020, Stuttgart: Thomas Bopp (l, CDU), Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart und Marc-Oliver Hendriks, geschäftsführender Intendanten der Staatstheater Stuttgart, präsentieren bei einem Pressetermin neue Elektrofahrzeuge für die Staatstheater Stuttgart.

Mit Unterstützung durch die Modellregion für nachhaltige Mobilität setzen die Staatstheater Stuttgart auf Elektromobilität, Zweiräder (Lasten-Pedelecs und Fahrräder) sowie auf das Jobticket für ihre Beschäftigten. Weiterlesen

 

Betriebliches Mobilitätsmanagement in Ludwigsburg – gemeinsam zum Erfolg (Laufzeit 2013-2015)

Mobil in Ludwigsburg

Bereits seit 2007 unterstützt die Stadt Ludwigsburg vor allem größere Unternehmen bei der Durchführung eines effizienten und nachhaltigen Mobilitätsmanagements. In den Folgejahren hat die Kommune ein umfassendes kommunales Mobilitätsmanagement-Konzept entwickelt. Seit 2013 ist die Stadtverwaltung im regionalen Förderprojekt „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ engagiert – und das mit großem Erfolg. Ludwigsburg unterstützt kleine, mittelständische und große Betriebe in Kooperation mit Verkehrsunternehmen und weiteren Partnern mit einer umfassenden Mobilitätsberatung. Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung im großen Stil in Unternehmen sowie bei Mitarbeitern und  Pendlern Befragungen durchgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis für die Analyse und Gestaltung der Verkehrsverbindungen, für die effiziente Anbindung der Betriebe an den ÖPNV sowie für die Erarbeitung von Maßnahmen zur Optimierung der Erreichbarkeit und zur besseren Vernetzung aller Verkehrsmittel (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) im gesamten Stadtgebiet.

 

e-mobil@business in Nürtingen: Mit dem elektrischen Kleinbus in die Bachhalde (Laufzeit: 2013-2015)

eBus am Bahnhof Nürtingen

Gewerbegebiete sind oft nur schwierig und zeitaufwändig mit dem ÖPNV zu erreichen, das war auch beim Gewerbegebiet „Bachhalde“ in Nürtingen der Fall. Die Stadt setzt auf betriebliches Mobilitätsmanagement und als zentralen Baustein auf die Förderung der Elektromobilität im ÖPNV. Von April 2016 bis Mitte 2019 waren zwei elektrische Kleinbusse auf der neuen Linie 169 zu den Stoßzeiten des Berufspendelverkehrs am Vormittag und am Nachmittag zwischen dem Bahnhof Nürtingen und der Bachhalde on Tour. Damit war die Bachhalde für Pendler, Kunden und Reisende reibungslos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar – und das integriert in den VVS-Tarif. Zusätzlich zum elektrischen Kleinbus wurden  weitere Maßnahmen des integrierten Mobilitätskonzepts gestärkt, wie Fahrgemeinschaften und die Förderung des Radverkehrs, um möglichst viele Berufspendler zum Umstieg auf nachhaltige Transportmittel zu bewegen.