Die AOK Baden-Württemberg setzt auf räumlich flexibles Arbeiten und reduziert damit Mitarbeiterfahrten

„Derzeit pendeln täglich bereits rund 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AOK Baden-Württemberg aus den umliegenden Regionen nach Stuttgart“, so Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. „Bei Fahrverboten in der Landeshauptstadt wollen wir diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen, flexibel Arbeitsplätze in der Nähe ihres jeweiligen Wohnortes zu nutzen.“ Dies spare Fahrtzeiten, Nerven und Abgase. Zugleich könnten so die vorhandenen Immobilien effizienter ausgelastet werden.

Die Umsetzung erfolgt im Projekt „ARIN – Agile Raum- und Infrastruktur-Nutzung“, das zum Jahresbeginn gestartet und auf neun Monate angelegt ist.  Es verfügt über ein Gesamtvolumen von knapp 400.000 Euro und wird vom Verkehrsministerium durch das im Oktober 2018 neu aufgelegte Förderprogramm „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement (B²MM)“ mit einem anteiligen Förderbetrag in Höhe von 97.200 Euro für das Jahr 2019 unterstützt.

Verkehrsminister Hermann begrüßt das Projekt als beispielhaft für Innovation und Veränderung und damit als Modellprojekt für andere Unternehmen und Institutionen. „Kürzere Arbeitswege bedeuten weniger Stau, weniger Stress, vor allem aber auch weniger Luftschadstoffe in der Stadt. Zudem reagiert die AOK Baden-Württemberg auf Verkehrsbeschränkungen. Das ist klug und vorausschauend gedacht. Dabei unterstützen wir sie gerne“, erläuterte er.

Weitere Informationen zum Projekt entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Verkehrsministeriums.

Weitere Informationen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement und zum Förderprogramm Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement (B²MM) finden Sie auf der Webseite des Verkehrsministeriums.