Handlungsfelder

Im Vordergrund von Projektvorhaben in der Modellregion für nachhaltige Mobilität stehen eine zukunftsweisende Idee und deren Umsetzung in ein schlüssiges, gesamthaftes Mobilitätskonzept, um den Wandel von einer Auto- zu einer Mobilitätsregion aktiv zu unterstützen.

Mit Beschluss des Wirtschaftsausschusses der Regionalversammlung vom 28. Juni 2017 und vom 6. Dezember 2017 werden die verfügbaren Fördermittel von rund 1,1 Millionen Euro für die drei Handlungsfelder einer nachhaltigen Mobilität

  • Elektromobilität
  • autonomes Fahren
  • nachhaltiges, betriebsübergreifendes Mobilitätsmanagement

eingesetzt.

Mit Veröffentlichung der Förderrichtlinie 2018 können Projektvorhaben bis zum 15. Juni 2018, 18:00 Uhr (Ausschlussfrist) beim Verband Region Stuttgart eingereicht werden.

Rückblick über bereits abgeschlossene Förderrunden

In den vier Förderrunden 2012 – 2015 wurden 19 zukunftweisende Projekte in einer großen thematischen Bandbreite auf den Weg gebracht, wie bspw. die Mitnahme von Fahrrädern im Linienbusverkehr im Rems-Murr-Kreis, das betriebliche Mobilitätsmanagement in Ludwigsburg und Nürtingen,  elektrisches Carsharing in Waiblingen und Renningen oder das Netz von 14 Pedelec-Verleihstationen in der Region Stuttgart.

Nach der praktischen Umsetzung und Erprobung verschiedenster neuer Maßnahmen und Ideen, ging es in den Ausschreibungen 2016 und 2017 darum, Mobilitätsangebote an den wichtigen Knotenpunkten in der Region sinnvoll zusammenzuführen und die Nutzung für Pendler und Reisende möglichst attraktiv und einfach zu gestalten. Vor diesem Hintergrund wurden  – als neuer Förderschwerpunkt –  „Intermodale Mobilitätspunkte“ ausgelobt, an denen die verschiedenen Angebote wie Carsharing, Rad- und Pedelcverleih, P&R, Taxi und e-Ladeinfrastruktur mit den Angeboten des ÖPNV (Bus und Bahn, Fernbus, Expressbus) effizient verknüpft werden. Damit konzentrieren sich die Maßnahmen in den Förderrunden 2016/2017  auf den Aufbau eines Netzwerks an intermodalen regionalen Mobilitätspunkten, welche unter einer einheitlichen regionalen Dachmarke vermarktet werden. Mit der Konzentration der Fördermittel auf beispielgebende Mobilitätspunkte soll ein hoch stehender und einheitlicher Standard hinsichtlich der nachfolgenden vier Segmente

  •  Service und Sicherheit
  •  Information
  •  Intermodalität
  • regionale Vernetzung

an wichtigen Umsteigepunkten in der Region erreicht werden. Die Grafik als Download zeigt eine Übersicht über mögliche Einrichtungen und Infrastrukturen an einem intermodalen regionalen Mobilitätspunkt.

In den Jahren 2016/2017 gingen  neun intermodale Mobilitätspunkte an den Start.