Intermodale Mobilitätspunkte

 

Am Bahnhof der Zukunft liegt vieles buchstäblich auf dem Weg. Man kann dort das eigene Auto oder auch das Fahrrad abstellen, ehe man in Bus und Bahn zum Zielort aufbricht. Man kann schnell noch etwas einkaufen, nebenbei das Fahrrad in der Servicestation für den Winter fit machen lassen, ein Ruftaxi bestellen, ein Pedelec ordern oder einen E-Pkw an der Verleih-Station abholen. Wer möchte, bucht und bezahlt über das Smartphone oder mit einer einzigen Karte, der polygoCard des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS). Dies und mehr soll bald zum Standardangebot an zehn Mobilitätsdrehscheiben in der Region Stuttgart gehören.

Was nach Zukunftsmusik klingt, wird in der Region Stuttgart bereits umgesetzt: Der Verband baut mit seinen kommunalen Partnern in den Jahren 2016 bis 2021 ein möglichst flächendeckendes Netzwerk von Mobilitätspunkten an wichtigen Bahnhaltestellen, um den ÖPNV für die Fahrgäste attraktiv zu machen und das Umsteigen zwischen den einzelnen Mobilitätsangeboten zu erleichtern.

In folgenden Kommunen werden in den kommenden Jahren intermodale Mobilitätspunkte im Rahmen des regionalen Förderprogramms „Modellregion für nachhaltige Mobilität“ umgesetzt:

  • Backnang,
  • Böblingen,
  • Gingen a. d. F.,
  • Göppingen,
  • Kernen i. Remstal,
  • Leinfelden-Echterdingen,
  • Leonberg,
  • Sindelfingen,
  • Waiblingen.

Zusätzlich werden in

  • Eislingen,
  • Esslingen,
  • Fellbach und
  • Ludwigsburg

vier weitere Mobilitätspunkte mit EFRE-Fördermitteln aus dem Programm RegioWIN des Landes Baden-Württemberg umgesetzt.

Hier finden Sie weitere eitere Informationen zu den intermodalen Mobilitätspunkten.